Heise 23.07.2026
12:15 Uhr

heise+ | Speicher für Balkonkraftwerke: Vier Modelle im Vergleich


Vor der „großen“ PV-Anlage scheuen viele Kunden zurück. Die Systeme von Anker Solix, Conow, Jackery und Zendure versprechen einen stressfreien PV-Einstieg.

heise+ | Speicher für Balkonkraftwerke: Vier Modelle im Vergleich

Die Sommer werden heißer, so viel ist klar. Doch während die einen die nächste Hitzewelle stoisch über sich hinwegrollen lassen, erfahren die anderen durch einen Blick auf die Dashboard-App ihres Balkonkraftwerks zumindest ein wenig Genugtuung: Günstiger Strom ist zumindest vorhanden. Wer sein Balkonkraftwerk dann noch mit einer mobilen Klimaanlage kombiniert, kann sich über ein paar Grad weniger in der Wohnung freuen.

Kompakte Balkonkraftwerke mit integriertem Speicher zählen dieses Jahr zu den Verkaufsschlagern. Sinkende Speicherpreise haben sie in den vergangenen Jahren besonders attraktiv gemacht, und die von der Vorgängerregierung vereinfachte Anmeldung des „Steckersolargerätes“ hat die regulatorische Handbremse gelöst. Rund 430.000 Anlagen gingen im vergangenen Jahr in Betrieb, ein Fünftel davon mit Speicher. Hinzu kommt eine Dunkelziffer von nicht angemeldeten Kraftwerken. Experten vom HTW Berlin gehen davon aus, dass doppelt so viele Anlagen am Netz sein dürften.

Inzwischen kommen die kompakten Balkonkraftwerke mit integriertem Batteriespeicher fast alle im selben „Standardformat“ daher. Unsere vier Kandidaten bestehen aus einer Kopfeinheit mit Wechselrichter, vier PV-Anschlüssen, einer Notstromsteckdose und einem bidirektionalen Netzanschluss per Schukostecker. Die Speicherkapazität der Haupteinheit lässt sich bei allen durch Aufstapeln weiterer Batterieblöcke erhöhen. Von Anker Solix kommt die aktuellste Solarbank, das hierzulande meistverkaufte Balkonkraftwerk mit Speicher, in der Version 4 Pro. Jackery schickte uns den SolarVault 3 Pro und Zendure seinen aktuellen SolarFlow 2400 Pro. Jackerys SolarVault 3 Pro gibt es auch in der Variante „Max“, die bidirektionale Lade- und Entladeleistung am Netz steigt dann von 1,2 auf 2,5 Kilowatt.